Der Templerorden war ein geistlicher Ritterorden, der von 1118 bis 1312 bestand. Seine Mitglieder werden als TemplerTempelritter oder Tempelherren bezeichnet. Sein voller Name lautete Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem (lateinischPauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosolymitanis).

Der Ritterorden wurde 1118 im Königreich Jerusalem gegründet. Er war der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen des Mönchtums vereinte, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. In diesem Sinne war er der erste Ritterorden und während der Kreuzzüge eine militärische Eliteeinheit. Er unterstand direkt dem Papst. Auf Druck des französischen Königs Philipp IV. wurde der Orden nach einem langwierigen, aufsehenerregenden Prozess (Templerprozess) von Papst Clemens V. am 22. März 1312 auf dem Konzil von Vienne offiziell aufgelöst.[1] In der Folge gab es mehrere Organisationen, die sich auf das Erbe des Templerordens bezogen und teilweise noch aktiv sind.

Inhaltsverzeichnis

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels“ rührt von dem Umstand her, dass König Balduin dem Orden einen Flügel seines Palastes, der heutigen Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem, als Quartier angeboten hatte. Dort hatte bis zur Zerstörung durch den persischen Sassanidenherrscher Chosrau II. im Jahre 614 die Basilika St. Maria gestanden, welche auf den Grundmauern des salomonischen Tempels gebaut worden war.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Stelle der heutigen Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg, wo von 530 bis 614 die Basilika St. Maria stand, befand sich bis 1187 das erste Hauptquartier der Tempelritter.Balduin übergibt den Tempel Salomons an Hugo von Payens und Gottfried von Saint-Omer.

Die Ereignisse der frühen Jahre des Templerordens sind historisch nicht endgültig festzustellen. Die wichtigste diesbezügliche Quelle stellt der Bericht des Erzbischofs Wilhelm von Tyrus dar. Wilhelm war allerdings um 1130 geboren worden und somit kein Augenzeuge oder Zeitgenosse. Weitere Schilderungen stammen von Jakob von Vitry, der im frühen 13. Jahrhundert Bischof von Akkon war.

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederlassungen der Ritterorden in Outremer bis 1291

Das genaue Gründungsdatum des Ordens ist nicht bekannt, es lag wohl zwischen 1118 und 1121. Schwierigkeiten der Datierung beruhen auf dem zeitgenössischen Stil der Urkunden. Das Konzil von Troyes, in dessen Rahmen die erste urkundliche Erwähnung fällt, ist zeitgenössisch für den Januar 1128 verbrieft.[2] Allerdings wurden damals in Südfrankreich die Urkunden im sogenannten Stil Mariä Verkündigung datiert, in dem der Jahresbeginn am 25. März begangen wird, so dass der urkundliche 13. Januar 1128 wahrscheinlich der 13. Januar 1129 nach heutiger Zeitrechnung war. Diese Deutung ist, wie fast alles in der frühen Ordensgeschichte, nicht unumstritten. In der betreffenden Urkunde wird vom neunten Gründungsjahr gesprochen, was, mit der oben genannten Einschränkung, auf eine Gründung im Jahre 1119 oder 1120 schließen lässt.

Zu dieser Zeit war Jerusalem ein Anziehungspunkt für viele Pilger und Abenteurer aus Europa. Kurz nach dem ersten Kreuzzug stand der Seeweg offen. Die Straßen von der Küste ins Landesinnere waren jedoch sehr unsicher. Die zahlreichen Pilger in den bergigen Regionen der Strecke von Jaffa über Ramla nach Jerusalem zogen Räuber an. Der Großteil des Kreuzritterheeres war nach Europa zurückgekehrt, weshalb kaum Schutz vor Überfällen bestand. Aller Wahrscheinlichkeit nach waren es Hugo von PaynsGottfried von Saint-Omer und sieben weitere französische Ritter, die daher einen Orden gründeten, dessen Aufgabe es sein sollte, die Straßen des heiligen Landes für die christlichen Reisenden zu sichern. Die Ritter legten vor dem Patriarchen von Jerusalem ein Ordensgelübde ab. Neben den „klassischen“ Gelübden, die sich auf Armut, Keuschheit und Gehorsam bezogen, verpflichteten sich die Ordensbrüder jedoch zudem, den Schutz der Pilger sicherzustellen.

Als weitere Gründungsmitglieder gelten neben Hugo von Payns und Gottfried von Saint-Omer auch Andreas von Montbard (ein Onkel Bernhards von Clairvaux), Gundomar, Gudfried, Roland, Payen von Montdidier, Gottfried Bisol und Archibald von Saint-Amand. Die frühe Ordensbezeichnung lautete Paupere Militie Christi (Arme Ritter Christi). Der neue König von Jerusalem, Balduin II., überließ den Templern im Jahre 1119 die Gebäude seines ehemaligen Palastes auf dem Tempelberg. Er selbst bezog einen neugebauten Palast beim Davidsturm. Der Orden nannte sich daraufhin Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis (Arme Ritter Christi und des Tempels von Salomon zu Jerusalem), woraus sich die üblichen Bezeichnungen TempelritterTempler und Templerorden ableiten.

Ordensregel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Statuten des Ordens basierten auf der Regel des Benedikt von Nursia aus dem 6. Jahrhundert. Die erste Version wurde in lateinischer Sprache 1129 auf der Synode von Troyes verfasst. Bis 1260 wurden die ursprünglich 72 Kapitel auf 686 erweitert. Die Regel wurde schon früh ins Französische übersetzt, da die wenigsten Templer des Lateinischen mächtig waren. Die Ergänzungen betreffen vor allem den militärischen Bereich, sowie die Strafen für Vergehen gegen die Ordensregeln. Das von Bernhard von Clairvaux 1139 verfasste Lob der neuen Ritterschaft, eine Rechtfertigungsschrift für die neue Lebensform der Mönchsritter, wurde ebenfalls in den Regeltext integriert.[3]

Die 72 Kapitel der Ordensregel beinhalteten:

  1. Wie die Brüder am Gottesdienst teilnehmen sollen
  2. Wie viele Vaterunser die Brüder beten sollen, wenn sie am Gottesdienst nicht teilnehmen können
  3. Was nach dem Tod eines Ordensbruders zu tun ist
  4. Kapläne und Kleriker erhalten nichts außer Unterhalt und Kleidung
  5. Was nach dem Tod eines auf Zeit Dienenden getan werden soll
  6. Ordensbrüder sollen keine Gelübde machen
  7. Wann man beim Gottesdienst stehen oder sitzen soll
  8. Vom gemeinsamen Mahl
  9. Beim Mittags- und Abendessen soll eine heilige Lesung vorgetragen werden
  10. Dreimal in der Woche soll es Fleisch für die Gesunden geben
  11. Über die Ordnung bei den Mahlzeiten
  12. An den restlichen Tagen sollen zwei oder drei Gemüsegerichte oder andere Gerichte genügen
  13. Welche Speisen am Freitag gereicht werden sollen
  14. Nach der Mahlzeit sollen sie immer ein Dankgebet zu Gott sprechen
  15. Der Zehnte eines jeden Brotes soll immer dem Almosenpfleger gegeben werden
  16. Es ist in das Belieben des Meisters gestellt, den Brüdern vor der Komplet ein Glas Wein oder Wasser ausschenken zu lassen
  17. Nach der Komplet soll Schweigen gehalten werden. Nur bei zwingender Notwendigkeit darf es gebrochen werden
  18. Erschöpfte brauchen nicht zur Matutin aufzustehen, sondern dürfen mit Erlaubnis des Meisters liegen bleiben
  19. Ritter und die anderen Brüder erhalten das gleiche Essen
  20. Wie und auf welche Weise die Ritter und die anderen zum Kloster Gehörenden gekleidet sein sollen
  21. Dienende Brüder sollen keine weißen Mäntel tragen
  22. Nur den Ordensrittern steht der weiße Mantel zu
  23. Wie die alte Kleidung an die Knappen, die dienenden Brüder und an die Armen verteilt werden soll
  24. Sie sollen nur Schaffelle haben
  25. Wer Besseres begehrt, soll Einfacheres erhalten
  26. Wie Kleidung und Schuhe beschaffen sein sollen und welche Anzahl man haben soll
  27. Der Kleiderverwalter soll auf die Gleichheit der Bekleidung achten
  28. Von der Überflüssigkeit der Haare, des Backenbarts und des Schnurrbartes
  29. Von Schnabelschuhen und Schuhschleifen und der Länge der Gewänder bei den nicht auf Dauer Dienenden
  30. Von der Zahl der Pferde und Knappen
  31. Keiner soll sich anmaßen, seinen Knappen, der aus Liebe dient, zu schlagen
  32. Wie die auf Zeit dienenden Brüder aufgenommen werden
  33. Keiner soll nach seinem eigenen Willen, vielmehr (nur) auf Befehl des Meisters ausgehen
  34. Keiner soll für sich persönlich ein Pferd oder Waffen fordern
  35. Von den Zügeln, Steigbügeln und den Sporen
  36. Überzüge über LanzenSpieße und Schilde sind nicht zugelassen
  37. Wie die Futtersäcke der Pferde sein sollen
  38. Von der Vollmacht des Meisters, des einen Sachen einem anderen zu geben
  39. Es ist keinem Bruder erlaubt, ohne Befehl des Meisters seine Sachen zu tauschen
  40. Einer soll vom anderen nichts verlangen, außer unbedeutende Dinge und nur der Bruder vom Bruder
  41. Vom Verschluss am Reitsack und Koffer ohne Erlaubnis des Meisters
  42. Ob ein Ordensbruder ohne Erlaubnis Briefe schreiben oder empfangen darf
  43. Es ist nicht erlaubt, mit einem anderen über seine Fehler oder die anderer zu schwatzen
  44. Keiner soll mit dem Vogel einen anderen Vogel fangen
  45. Sie sollen sich vor jeder Gelegenheit zur Jagd hüten
  46. Hinsichtlich des Löwen gibt es keine Vorschriften
  47. Hört über jede von euch abverlangte Sache das Urteil (erg. des Gerichts)
  48. Ähnlich soll über alle euch genommenen Sachen verfahren werden
  49. Es ist allen Professrittern erlaubt, Land und Leute zu haben
  50. Von den kranken Rittern und anderen Brüdern
  51. Wie deren Pfleger sein sollen
  52. Keiner soll den anderen zum Zorn reizen
  53. In welcher Form man mit Verheirateten verfahren soll
  54. Es ist nicht erlaubt, weiterhin Schwestern zu haben
  55. Es ist nicht gut, mit Exkommunizierten Umgang zu pflegen
  56. Wie die Brüder, die neu zum Eintritt kommen, aufzunehmen sind
  57. Wann alle Brüder zum Rat zu rufen sind
  58. Wie gebetet wird
  59. Ob es von Übel ist, den Eid eines Dienenden anzunehmen
  60. Wie Knaben aufgenommen werden sollen
  61. Wie die Greise geehrt werden sollen
  62. Ob es nützlich ist, allen gleichermaßen Verpflegung und Kleidung zu geben
  63. Von Brüdern, die durch verschiedene Provinzen reisen
  64. Von zu erhebenden Zehnten
  65. Von leichten und schweren Vergehen
  66. Durch welche Schuld ein Bruder nicht mehr angenommen (d. h. ausgestoßen) wird
  67. Vom Osterfest bis zum Fest Allerheiligen soll ein Bruder, wenn er will, nur ein leinenes Hemd haben
  68. Wie viele und welche Leintücher in den Betten nötig sind
  69. Von zu meidenden Murren
  70. Sie sollen ihre Aufmerksamkeit nicht auf das Angesicht von Frauen richten
  71. Keiner soll Pate sein
  72. Von den Vorschriften

Frühe Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1125 erlebte der Orden den ersten Aufschwung durch den Beitritt des Grafen Hugo I. von Champagne, der ein Freund des Abtes Bernhard von Clairvaux gewesen war. Bernhard war einer der wichtigsten Kleriker seiner Zeit. Nach anfänglicher Skepsis setzte er sich ab 1129 wortgewaltig für die Unterstützung des Templerordens ein.

Im Jahre 1127 reiste Hugo von Payens in Begleitung mit anderen Gründungsmitgliedern (Zahl steht nicht fest; man spricht von acht bis dreißig Mitgliedern) nach Europa zurück, um für den Orden neue Mitglieder zu werben. Außerdem hatte die Idee der Vereinigung von Kriegern und Mönchen Streitfragen aufgeworfen, die die Templer den geistlichen Größen der Christenheit vorlegen wollten. In Jerusalem dürfte es zu dieser Zeit bereits eine ganze Reihe von Ordensmitgliedern gegeben haben, denn nach zehn Jahren war 1129 der Ausbau der Al-Aqsa-Moschee zur Festung und zum Sitz der Templer abgeschlossen. Dies hätte von den vier in Jerusalem zurückgebliebenen Mitgliedern schwerlich allein durchgesetzt und bewältigt werden können.

Ab 1127 sind zunehmend Schenkungen von Landbesitz an den Orden zu verzeichnen, insbesondere in Frankreich, auch in England, Spanien, Portugal und Italien. Ein nicht geringer Teil der Schenkungen wird auf den Einfluss von Bernhard von Clairvaux zurückgeführt, der Abt des Zisterzienserklosters von Clairvaux war.

Am 13. Januar 1129 fand das Konzil von Troyes statt. Anwesend waren laut der Präambel zur Ordensregel Kardinal Matthias von Albano, einige Bischöfe, die Äbte Hugo von Mâcon von Pontigny, Bernhard von Clairvaux, Stephan Harding von Cîteaux sowie weitere Kleriker und Laien; von den Templern wohnten Hugo von Payens, Andreas von Montbard und möglicherweise weitere Ordensmitglieder der Zusammenkunft bei. Die Ordensregeln wurden schriftlich festgelegt. Sie waren augustinisch geprägt, es sind auch zisterziensische Einflüsse erkennbar, was für manche darauf hindeutet, dass Bernhard bei der Festlegung der Regeln beteiligt war. Mit zahlreichen weiteren Beitritten ging ein Wachstum der Spendeneinkünfte einher. Im Heiligen Land gehörten die Burgen Baghras (ab 1134 oder 1137), Roche Roussel und Darbsak zu den frühesten Besitzungen der Templer.

Am 29. März 1139 wurde die Organisation der Templer von Papst Innozenz II. durch die Bulle „Omne datum optimum“ erneut bestätigt und der Orden direkt dem Papst unterstellt. Dadurch bildete der Orden faktisch einen Staat im Staat und war für weltliche Herrscher nahezu unantastbar. So war er nicht nur von der Steuer befreit, sondern durfte selbst Steuern erheben. Außerdem verlieh er Geld gegen Zinsen, was zwar verboten war, aber stillschweigend hingenommen wurde. Die Templer begannen, sich langsam immer mehr auf dieses Geschäft zu konzentrieren.

Die Templer waren der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche verband. Nach dem Vorbild der Templer formten sich in der Folgezeit weitere Ordensbruderschaften zu geistlichen Ritterorden um. Der in Europa bedeutendste von ihnen ist der Johanniter- oder Hospitaliterorden, der bereits vor 1099 als reine Hospitalsbruderschaft bestand und bis Mitte des 12. Jahrhunderts sein Tätigkeitsfeld von der Beherbergung und Pflege von Pilgern, Kranken und Armen auch auf deren militärischen Schutz durch Ordensritter ausweitete. Die auf Malta ansässigen Johanniter sind als Malteserorden bekannt. Auch der 1189 als Hospitalsbruderschaft gegründete Deutsche Orden wurde 1198 nach dem Vorbild der Templer zu einem geistlichen Ritterorden erweitert. Insbesondere zwischen den Johannitern und Templern entwickelte sich in der Folgezeit eine rege Konkurrenz um Macht und Einfluss im Heiligen Land, die teils gar in blutigen Gefechten ausartete und die Kreuzfahrerstaaten insgesamt schwächte.

Grundsätze und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schutz der Pilger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zahlreichen Pilger in den bergigen Regionen der Strecke von Jaffa über Ramla nach Jerusalem zogen vermehrt Räuber an. Daher waren die Straßen von der Küste ins Landesinnere sehr unsicher, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Großteil des Kreuzritterheeres nach Europa zurückgekehrt war. Aus diesem Grund bestand kaum Schutz vor Überfällen, weswegen es bei der Gründung des Ordens um 1118 seine erste und ursprüngliche Aufgabe war, die Straßen des heiligen Landes für die christlichen Reisenden zu sichern.

Militärische Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Templerburg in Ponferrada, Spanien, die im 12./13. Jahrhundert am Rande des Jakobsweges erbaut wurde und auch zum Schutz der Jakobspilger diente

Der erste Kriegseinsatz des Ordens anlässlich der Belagerung von Damaskus im Jahre 1148 endete in einem Fiasko. Zahlreiche – wenn nicht sogar die meisten – Templer fielen im Kampf. Die Reihen wurden jedoch wieder aufgefüllt, und die Templer nahmen an allen größeren militärischen Aktionen im Heiligen Land teil. Wie die anderen Orden blieben die Templer vom Königreich Jerusalem unabhängig und wurden zu einer eigenständigen politischen Kraft. Nach dem Fall der Stadt Akkon, der letzten Hauptstadt des christlichen Outremer, am 18. Mai 1291, hielt die dortige Templer-Zitadelle noch weitere zehn Tage stand und brach dann, von den Truppen des MamelukenSultans unterminiert und einem Sturmangriff ausgesetzt, über den Verteidigern zusammen. Die zwei letzten Burgen auf dem Festland, die Festungen Tortosa und Athlit, wurden im August kampflos geräumt. Der Orden zog sich nach Zypern zurück. Eine (heutzutage wasserlose) Insel vor Tortosa, Ruad, blieb bis zum 28. September 1302 im Templerbesitz.

Der Orden beteiligte sich aktiv an der Vertreibung der Mauren (Reconquista) von der Iberischen Halbinsel.

Wirtschaftliche Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Niederlassungen des Templerordens in Europa um 1300

Die Templer beschäftigten sich nicht nur mit dem Kriegshandwerk: Die Einkünfte der europäischen Komtureien mussten nach Outremer, den lateinischen Staaten im heiligen Land, transportiert werden. Diese Transporte begründeten die Finanzaktivitäten des Tempels. Zunächst dienten die Tempelhäuser im Osten nur als Tresore und Schatzkammern des Landes, schon für das Jahr 1135 sind erste Verleihgeschäfte verbürgt. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts machten die Templer Geldanleihen zu einer regulären geschäftlichen Betätigung und wurden zu einer europaweiten Finanzmacht.[4] Ihr finanzieller Ruf war dabei so gut, dass auch Muslime ihre Dienste in Anspruch nahmen. Die Templer erfanden eine eigene Art der Kreditbriefe (Vorläufer der heutigen Reiseschecks) sowie fortschrittliche Techniken der Buchführung.

Etwa 15.000 Ordensmitglieder verwalteten um die 9000 über ganz Europa verstreute Besitzungen (von denen nur ein geringer Teil eigenständige Komtureien waren). Ihre Aufgabe war es, Gewinne zur Finanzierung des Kampfes in Palästina zu erwirtschaften und Männer anzuwerben. Zu den bekanntesten zählen die beiden „Hauptquartiere“, der Temple in Paris und die Temple Church in London, sowie die Siedlung um die Komturei Tempelhof (Tempelhoffe, 1290), das heutige Berlin-Tempelhof, wo die burgartig erhöhte und ummauerte Dorfkirche Tempelhof im Alten Park das letzte Überbleibsel dieser alten Templerkomturei darstellt. Tempelhof war mehr Landgut als Burgfeste: „Wir müssen auf das Klischee verzichten, das die Templer (oder die Johanniter) als allzeit kampfbereite Ritter darstellt, die von ihren [mitteleuropäischen] Klosterfesten aus die Christenheit durchstreiften.“[5] Es gibt noch eine Burg des alten Templerordens in Europa (Burg von Ponferrada in Spanien), alle anderen wurden zwischenzeitlich zerstört, abgesehen von der Wehr-Klosteranlage Convento de Cristo im portugiesischen Tomar.

Die Auflösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Templer küsst Kleriker von hinten (Propaganda-Manuskript-Illustration, etwa 1350)

Ebenso wie die Gründung des Ordens vollzog sich sein Ende in mehreren Schritten. Die Gründe waren vielfältig. Zum einen verfestigten sich zwischen 1100 und 1300 zunehmend die Strukturen der Königreiche. Wo man zuvor erst Christ und dann beispielsweise Untertan des französischen Königs war, kehrte sich dieses Verhältnis allmählich um. Die Könige betrachteten die supranational organisierten päpstlichen Orden zunehmend mit Misstrauen, besonders da die Mönchsritterorden das größte stehende und auch im Kampf erfahrenste Heer bildeten. Anders als die Templer verstanden es die beiden anderen großen Orden, sich eigene territoriale Herrschaftsbereiche zu sichern: die Johanniter auf Rhodos und die Deutschordensritter im Baltikum. Hinzu kommt wohl, dass die Templer den Antrag auf Mitgliedschaft König Philipps IV. (Philipp der Schöne) ablehnten.

Außerdem empfahlen nach dem Fall Outremers mehrere Gelehrte dem französischen König in vertraulichen Berichten einen neuen Kreuzzug. Einen Teil des Geldes sollte sich der König besorgen, indem er die Templer vernichtete und ihre Güter beschlagnahmte. Da Philipp IV. hoch verschuldet war, unter anderem auch bei den Templern, beherzigte er diesen Rat, ohne jedoch an einen Kreuzzug zu denken. Allerdings war ein derart offensichtliches Vorgehen auch dem König unmöglich: Die Rechtsgelehrten betonten ausdrücklich, die eingezogenen Güter müssten der christlichen Sache im Heiligen Land zugutekommen.

Durch das dauerhafte Zusammenleben mit Muslimen nahm auch die Akzeptanz der Templer gegenüber dem Islam immer mehr zu. Der enge Kontakt der Templer zu den Muslimen rief ebenfalls den Unmut der Kirche hervor und stellte beim Auflösungsprozess gegen den Templerorden 1312 einen der Hauptanklagepunkte gegen die Gemeinschaft dar.[6]

Anklagepunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbrennung von Templern wegen angeblicher Sodomie und Ketzerei

Im Jahre 1307 wurden die Mitglieder des Ordens schließlich der Ketzerei und der Sodomie (im Sinne homosexueller Handlungen) angeklagt. Der Papst war zu dieser Zeit vom französischen König abhängig, daher standen die Chancen des Ordens schlecht. Philipp IV. machte die Sache zur Staatsaffäre. Geschickt setzte er den aus Frankreich stammenden Papst Clemens V., der seinen Amtssitz nach Avignon verlegt hatte, unter Druck und drohte unter dem Vorwand angeblich vorhandener Kinder des Papstes mit einem Ketzerprozess gegen dessen Vorgänger und Mentor Bonifatius VIII., der bis zu seinem Tod infolge des von Philipp IV. initiierten Attentats von Anagni (1303) Papst gewesen war. Auch drohte der König, die Kirche Frankreichs abzuspalten, falls der Papst seine Unterstützung der Templer nicht einstellte, denn stellte sich dieser vor die ketzerischen Templer, könnte er selber in den Ruf geraten, ein Ketzer zu sein.

Haftbefehl Philipps IV. und Gefangennahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. September 1307 (dem wichtigen Fest „Kreuzerhöhung“ und damit gewiss ein wohlüberlegtes Datum) wurde der Haftbefehl Philipps IV. ausgefertigt, und zwar für alle Templer ohne Ausnahme. Sie seien zu verhaften, gefangenzuhalten und dem Urteil der Kirche zuzuführen (capti tenantur et ecclesiae iudicio preserventur), ihre Besitztümer und bewegliche Habe sei zu beschlagnahmen und zu treuen Händen aufzubewahren (omnia bona sua mobilia et immobilia saisiantur et ad manum nostram saisita fideliter conserventur). Von der königlichen Kanzlei ergingen an alle „Dienststellen“ in Frankreich versiegelte Briefe mit der Auflage, sie am Freitag, den 13. Oktober 1307, zu öffnen und dann strikt dem Inhalt gemäß zu verfahren. Die Briefe enthielten die Haftbefehle. Mit dieser landesweit konzertierten Aktion konnte erfolgreich verhindert werden, dass die Brüder sich untereinander warnen konnten. Durch zahlreiche und fast gleichzeitige Verhaftungen wurden sämtliche Templer in Philipps gesamtem Machtbereich überrascht. Die königliche Seite brüstete sich damit, dass nur zwölf Ritter entkommen seien, darunter nur ein einziger Würdenträger. Die Verhaftungswelle war ein gut durchorganisiertes, polizeiliches Kommandounternehmen – das erste bekannte seiner Art in der Geschichte.

In Paris wurden 138 Personen festgenommen. Eine päpstliche Kommission zählte 1309 noch 546 Inhaftierte in Paris, wohin die Festgenommenen gebracht worden waren. Die Untersuchung der Inquisition zog sich über Jahre hin. Die Vorwürfe waren bei allen Brüdern gleich: in erster Linie Häresie, Sodomie (im Sinne von Homosexualität) und Götzendienst. Eine reale Grundlage für den Templerprozess war aus heutiger Sicht nicht gegeben. Es gab jedoch aus damaliger Sicht durchaus Anhaltspunkte, und zwar in den consuetudines, also den näheren Ausführungsbestimmungen der Regel, die man dafür nutzen konnte. Die recht ausführlichen consuetudines waren normalerweise strikt vertraulich. (Es ist ein Brief eines Templers aus Südfrankreich an den Großmeister bekannt, in dem er nahezu verzweifelt berichtet, dass den Leuten des Königs die consuetudines in die Hände gefallen seien.) In diesen wird nämlich auch zu Missständen Stellung genommen, wie sie vereinzelt wohl in allen Klöstern vorgekommen sind; so zum Beispiel in dem Absatz Nr. 573, in dem über drei der Sodomie überführte Brüder berichtet wird, und welche Strafen sie trafen. Unter Folter gestand der Großmeister Jacques de Molay zunächst, widerrief jedoch kurz darauf. Es folgte ein sehr langes Ermittlungsverfahren, gegen den Willen des französischen Königs, der einen kurzen Prozess wollte. Wäre es ihm gelungen zu beweisen, dass der Orden insgesamt den Pfad seiner Regel verlassen hatte, ohne dass dies vom Papst moniert wurde (der ja den Orden approbiert hatte und die Aufsichtspflicht hatte), wäre der Papst selbst in Bedrängnis gekommen. Der Papst verhinderte dies. Ein Kräftemessen zwischen Papst und König endete schließlich mit einem Kompromiss zu Lasten der Templer: Der Papst verzichtete darauf, dem König den Prozess zu machen wegen des Attentats von Anagni, bestätigte in einer Bulle rex glorie virtutum vom 27. April 1311 die Gottunmittelbarkeit des Königtums (electum a domino) und verfügte die physische Entfernung/Vernichtung der Bulle unam sanctam aus den Unterlagen des Vatikans (was auch geschah), in der das Primat des Papstes über das Königtum ausdrücklich bekräftigt war; der König verzichtet auf einen „Coelestin V.“-Prozess. Das Opfer wurde der Templerorden, dessen Besitz jedoch bei der Kirche verblieb, bzw. bei den Johannitern und neugegründeten Orden in Spanien und Portugal (ad subsidiam terram sanctam).

Auflösung des Ordens unter Papst Clemens V.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. März 1312 löste Papst Clemens V. auf dem Konzil von Vienne (Frankreich) den Orden auf. Nachdem es keinen Orden mehr gab, war kein Prozess mehr möglich; es blieb bei dem Ermittlungsverfahren. In seiner Gesamtheit wurde der Orden nicht verurteilt, es erfolgten Verurteilungen einzelner Templer. Die Güter des aufgelösten Ordens gingen auf die Johanniter über. Die überlebenden Ordensbrüder haben sich teilweise spanischen/portugiesischen Orden, in Deutschland auch dem Deutschen Orden, angeschlossen.

Am 18. März 1314 wurde der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, zusammen mit Geoffroy de Charnay in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Man hatte Jacques de Molay zunächst zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt. Da er nochmals widerrufen und erneut alle Beschuldigungen gegen den Orden zurückgewiesen hatte, wurde er als „relapsus“ (rückfälliger Ketzer) nach damals geltendem Recht verbrannt. Die Hinrichtung fand an der Westseite des Pont Neuf auf der Île de la Cité in Paris statt. An dieser Stelle erinnert eine Gedenktafel an Jaques de Molay, und es werden noch im Gedenken Blumen niedergelegt.

Zeitleiste des Verfahrens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 14. September 1307: Geheimer Befehl Philipps IV. zur Verhaftung der Templer am 13. Oktober 1307 und Beginn der Templerprozesse
  • 13. Oktober 1307: („schwarzer Freitag“) Gefangennahme aller Templer in Frankreich
  • 24./25. Oktober 1307: Geständnis von Jacques de Molay
  • 22. November 1307: Clemens V. zieht das Verfahren an sich
  • 24. Dezember 1307: Jacques de Molay widerruft sein Geständnis
  • 8. August 1309: Beginn der päpstlichen Untersuchung, die bis zum 5. Juni 1311 andauert
  • 12. Mai 1310: Verbrennung von 54 Templern bei Paris
  • 16. Oktober 1311: Eröffnung des Konzils von Vienne
  • 22. März/3. April 1312: Aufhebung des Templerordens durch Clemens V. (Bulle Vox in excelso)
  • 2. Mai 1312: Übertragung der Templergüter an die Johanniter (Bulle Ad providam)
  • 18. März 1314: Jacques de Molay wird zusammen mit Geoffroy de Charnay auf dem Scheiterhaufen in Paris verbrannt
  • seit 2001: Auswertung durch Historiker[7]
  • 25. Oktober 2007: Freigabe der im 17. Jahrhundert verlorengegangenen Templerakte durch den Vatikan für die Öffentlichkeit

Schicksal der Templer nach der Auflösung des Ordens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl nach offiziellen Quellen nahezu alle Templer in Frankreich verhaftet worden waren, wurden tatsächlich nur wenige Todesurteile vollstreckt und dies auch nur in Frankreich. So wurde zum Beispiel in Avignon, dem damaligen Papstsitz, kein einziges Todesurteil vollstreckt. Außerhalb des unmittelbaren Machtbereiches von König Philipp IV. wurden die Templer nur zum Teil verfolgt, teilweise sogar gänzlich in Ruhe gelassen. Nach der Überlieferung sollen die letzten Tempelritter im Rheinland auf Burg Lahneck in einem heldenhaften Kampf gefallen sein. Allerdings war durch den Wegfall der geistigen und wirtschaftlichen Führungselite und der Ordenszentrale in Paris die Macht der Templer gebrochen. Ihre Aktivitäten waren nur mehr lokaler oder regionaler Natur. In Zypern und anderswo blieben die Würdenträger bis zum Tode in Haft, in Spanien wurden zahlreiche Templer freigesprochen. Es ist anerkannt, so auch vom Papst, dass die Anklage gegen die Templer als Ganzes jeder Grundlage entbehrte. Verfehlungen habe es nur von Einzelnen gegeben. Zum Teil wird vom “ungeheuerste(n) Justizmord der Geschichte” gesprochen[8]

Frühe Anknüpfungen an den Templerorden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der spanische Ritterorden von Montesa knüpfte unmittelbar nach der Auflösung des Templerordens an dessen Geschichte an. Der Orden von Montesa wurde 1316 von Jakob II. von Aragón gegründet und mit den Gütern des Templerordens ausgestattet. Dieser Orden wurde hauptsächlich für den Zweck gegründet, den Templern Unterschlupf zu bieten.

Im Jahre 1319 gründete König Dionysius in Portugal den Orden der Ritterschaft Jesu Christi (Christusorden). Die Güter des Templerordens in Portugal wurden auf den neu gestifteten Orden der „Ritter Christi“ übertragen. Weiterhin wurde bestimmt, dass die Ritter nach der Regel des Ritterordens von Calatrava zu leben hätten. Da die Gründung über mehrere Jahre vorbereitet worden war, erhielt der neue Orden die päpstliche Bestätigung. Viele der vor Philipp IV. geflohenen Templer fanden darin Aufnahme. Portugal hatte sich nicht an der Verfolgung des Templerordens beteiligt, weil dies eigenen Interessen zuwiderlief.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Hauptartikel: Liste der Kommenden des Templerordens und Liste von Templerburgen

Zahlreiche Burgen, Kommenden und weitere Besitzungen des Templerordens waren in West- und Mitteleuropa weit verbreitet.

Nach der Auflösung des Ordens 1312 gingen die meisten Besitzungen an den Johanniterorden über.

Motto, Siegel und Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kopie (Abguss) eines jüngeren Siegels der Tempelritter in einer Ausstellung in Prag

Das Motto ist der Anfang von Psalm 115,1:Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam„Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre“

Das ältere Siegel trug die Inschrift:[9]SIGILLUM MILITUM CHRISTI DE TEMPLO„Siegel der Soldaten Christi vom Tempel“

Das bekannteste Siegel ist das Rücksiegel der Meistersbulle, das später für die Besucher des Ordens in Europa verwendet wurde, und zeigt zwei gerüstete Ritter auf einem Pferd. Seine Deutung ist strittig. Es könnte auf das Armutsgelübde bei Eintritt in den Orden hinweisen, andere vermuten darin ein Symbol für den Grundgedanken der Brüderlichkeit, eine dritte Theorie besagt, dass die zwei Reiter eine Person seien, einmal als Krieger und einmal als Mönch. Während der Verhaftungswelle unter Philipp dem Schönen wurde es bei der Anklage als Beweis für homosexuelle Praktiken des Ordens bewertet.

Erkennungszeichen der Ritter des Ordens war in der Gründungsphase zunächst nur ein weißer Mantel über dem braunen oder schwarzen Habit (beides zusammen hieß Clamys). Später (anlässlich des Zweiten Kreuzzugs am 27. April 1147 durch Papst Eugen III. verliehen) wurde dieser Mantel mit einem roten Kreuz über der linken Schulter versehen. Dies war zu Beginn ein gleichschenkliges, das später zu einem Tatzenkreuz weiter entwickelt wurde. Gelegentlich wurden in der Geschichte des Ordens auch Krückenkreuze verwendet.

Das Banner des Ordens („Beaucéant“) ist zweigeteilt in eine schwarze und eine weiße Seite (oben und unten – steht für Kraft und Reinheit), später sah sie aus wie ein Schachbrett, und noch später wurde das Templerkreuz eingefügt.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hierarchie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die interne Ordensorganisation orientierte sich an der Ständeordnung des Mittelalters. Obwohl ursprünglich jeder freie Mann Mitglied werden konnte, bildete sich bald eine klare Hierarchie heraus:

  1. Die Kapläne waren die Ordensgeistlichen, die über den Tag verteilt die fünf für alle Ordensangehörigen obligatorischen Gottesdienste versahen und die Beichte abnahmen. Diese zahlenmäßig sehr kleine Gruppe nahm unterhalb der Würden- und Aufgabenträger des Ordens (z. B. den Gebiets- und Hauskomturen) die höchsten Positionen in der Hierarchie des Ordens ein und hatten gewisse Privilegien. Ein Kaplan trug ab dem Range eines Bischofs einen weißen Mantel, Kaplane unterhalb dieses Ranges trugen schwarze oder braune Mäntel.
  2. Die Ritterbrüder entstammten immer dem Adel und mussten den Ritterschlag bereits vor dem Eintritt in den Orden erhalten haben. Ihnen stand (neben den Kaplänen im Range eines Bischofs oder höher) als einzigen der weiße Mantel über dem schwarzen oder braunen Hausrock zu, außerdem verfügten sie über drei Pferde (ein Streitross, ein Reitpferd und ein Packpferd). Den Würden- und Amtsträgern standen vier Pferde ausgewählter Rasse zur Verfügung. Die Ritterbrüder mussten ihre vollständige und sehr teure Ausrüstung (vor allem das Kettenzeug und die Pferde) mit in den Orden einbringen. Sie verpflichteten sich auf Lebenszeit und legten nach einer Probezeit die Gelübde der Keuschheit, des Gehorsams, des Verzichtes auf persönlichen Besitz und des Schutzes der Pilger auf ihren Wegen ab.
  3. Die Sergeanten (sarjanz de mestier / servienten) oder dienende Brüder unterteilten sich in gewappnete Brüder, die als leichte Kavallerie kämpften, und Arbeitsbrüder, die die anfallenden Arbeiten (Schmiede, Sattler, Landwirtschaft) versahen. Sie trugen einen dunklen Mantel (schwarz, wenn regional verfügbar, ansonsten dunkelbraun) und verfügten über ein Pferd.
  4. Die Knappen unterstützten die Ritterbrüder im Kampf. Sie trugen einen dunklen Mantel (schwarz, wenn regional verfügbar, ansonsten dunkelbraun)

In den Besitzungen des Morgenlandes und Spaniens waren Kaplane und kämpfende Brüder zahlreich, in den Komtureien des Abendlandes eher selten.

Zusätzlich konnte man dem Orden in anderen Formen an- oder zugehören:

  1. milites ad terminum waren dem Orden als kämpfende Brüder auf Zeit beigeordnete Ritter.
  2. Turkopolen dienten den Templern als Söldner. Es handelte sich dabei um Christen aus dem Heiligen Land, die nach Art der Sarazenen kämpften (d. h. als leichte Kavallerie mit Pfeil und Bogen oder als Infanterie).
  3. fratres ad succurendum waren Laien, die dem Orden erst auf dem Sterbebett beitraten, ihres Seelenheils wegen.
  4. Donates verschenkten sich selbst (und einen Teil ihres Besitzes) an den Orden. Die Schenkung trat meist erst im Alter in Kraft, sodass sie als eine Art Vorsorge, auch für das Seelenheil, zu sehen ist.
  5. Confratres waren materielle Förderer des Ordens, die vor allem vom Ansehen des Ordens profitierten. Dies konnten auch Frauen sein.

Führung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Spitze der Macht standen die von den Brüdern gewählten Großmeister. In der Rangordnung folgten:

  • der Großkomtur, der die Aufsicht über den Ordensschatz, die Verteidigung und Verwaltung einer Ordensniederlassung, der sogenannten Kommende (auch Komturei) hatte.
  • der Großmarschall, der die Aufsicht über die Waffen und das Kriegswesen hatte.
  • der Großspittler, der die Aufsicht über die Ordenshospitäler führte.
  • der Firmariearzt, der für die Krankenpflege verantwortlich zeichnete.
  • der Großdrapier, der für die Bekleidung und Ausrüstung zuständig war.
  • der Tressler (Schatzmeister) für das Finanzwesen.

Liste der Großmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.NameBeginn der AmtszeitEnde der AmtszeitAnmerkungen
1Hugues de Payns1118/1924. Mai 1136 (†)
2Robert de CraonJuni 113613. Jan. 1147 (†)
3Everard des BarresJan. 11471152 (Herbst)Rücktritt
4Bernard de TromelaiJan. 115216. Aug. 1153 (†)gefallen vor Askalon
5André de Montbard14. Aug. 115317. Jan. 1156 (†)
6Bertrand de BlanquefortOkt. 11562. Jan. 1169 (†)
7Philippe de Milly27. Jan. 11691171 (Anfang)Rücktritt; † 3. April 1171
8Eudes de Saint-AmandApr. 117119. Okt. 1179 (†)
9Arnaud de Toroge117930. Sep. 1184 (†)
10Gérard de RidefortOkt. 11841. Okt. 1189 (†)gefallen vor Akkon
11Robert de Sablé1189 (Ende)13. Jan. 1193 (†)
12Gilbert HérailFeb. 119320. Dez. 1200 (†)
13Philippe du Plessiez1201 (Anfang)12. Nov. 1209 (†)
14Guillaume de Chartres121026. Aug. 1218 (†)
15Pedro de Montaigu12191232 (†)
16Armand de Périgord123217. Okt. 1244 oder 20. Oktober 1244† zwischen 1244 und 1247 in Gefangenschaft
17Richard de Bures12441247 (†)möglicherweise nur in Vertretung
18Guillaume de Sonnac1247Apr. 1250 (†)gefallen bei al-Mansura
19Renaud de VichiersJuli 1250Apr. 1256 (†)
20Thomas Bérard125625. März 1273 (†)
21Guillaume de Beaujeu13. März 127318. Mai 1291 (†)gefallen in Akkon
22Thibaud GaudinAug. 129116. Apr. 1292 (†)
23Jacques de MolayMai 129218. März 1314 (†)hingerichtet

Nachwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spuren des Templerordens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orte

Kapellen/Kirchen

Straßen

Gräber

Nachfolgeorganisationen ab dem 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 18. Jahrhundert begann die Gründung neuer Organisationen, die den Namen des Templerordens, teils in Abwandlungen, trugen oder einen Bezug zum früheren Orden behaupten. Im Jahr 1705 wurde ein Ordre du Temple in Versailles als Laienritterorden rekonstituiert. Napoleon I. folgte dem Zeitgeist, als er eine Kommission einsetzte, die den Ordre du Temple 1805 rehabilitierte. König Ludwig XVIII. von Frankreich übernahm 1814 das Protektorat über den Orden, und Kaiser Napoleon III. bestätigte 1853 den Status des Ordens als Ordo Supremus Militaris Hierosolymitani. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Regentschaft 1942 ins neutrale Portugal verlegt. 1957 erfolgte die Gründung eines deutschen Priorats unter dem Namen Deutscher Tempelherren-Orden – Ordo Militiae Crucis Templi (OMCT).[10] 1959 schloss sich der OMCT dem Ordo Supremus Militaris Hierosolymitani in Porto an.[10] Von 1980 bis 1991 war der ehemalige nationalsozialistische Funktionär Hugo Wellems Prior des OMCT.[11] 1997 kam es zur Gründung des Ordo Militiae Templi (OMT) als Dachorganisation der europäischen Ordensprovinzen christlich-ökumenischer Templer.[10]

Der 1900 gegründete Neutempler-Orden knüpfte an den historischen Templerorden an. Aufgrund seiner rassistischen Ideologie zählt er zu den vielen Vorläuferorganisationen der NSDAP. Der Neutempler-Orden wurde Ende der 1930er Jahre aufgelöst.

Es ist nahezu weltweit eine Vielzahl dieser Gemeinschaften tätig. Die religiöse Ausrichtung innerhalb dieser Orden variiert stark: von katholisch über ökumenisch bis konfessionslos. Auch esoterisch geprägte Orden gehören zu diesen Gruppierungen wie die Rosenkreuzer. Bei einigen Freimaurer-Systemen spielten die Templer eine Rolle.

Die existierenden Nachfolgeorganisationen des Templerordens zählen nicht zu den von der katholischen Kirche anerkannten Orden. Dies geht beispielsweise aus einer Mitteilung des Staatssekretariats des Vatikans vom 16. Oktober 2012 hervor, in der vor „nicht anerkannten Ritterorden“ gewarnt wird.[12] In Deutschland ist „Ritterorden“ oder “Orden” kein geschützter Begriff wie „Verein“ und benötigt deswegen keine Anerkennung durch eine andere gesetzliche oder religiöse Institution. Somit kann sich jede Personenvereinigung „Ritterorden“ oder “Orden” nennen, hat so allerdings nicht den Status einer juristischen Person und ist keine rechtsfähige Körperschaft, sondern eben eine Personenvereinigung. Aus diesem Grund wählen manche Orden wie das Archiconvent der Templer als Personenvereinigung eine Eintragung in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes nach § 21 BGB.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Templer und die darüber bestehenden Mythen und Mysterien regen die Phantasie der Menschen in besonderem Maße an und werden kulturell umfangreicher rezipiert, als dies beispielsweise bei den noch bestehenden Johanniter-/Malteserorden, dem Deutschen Orden oder den Grabesrittern der Fall ist. Die Formen der kulturellen Rezeption sind beachtlich: Die Tempelritter begegnen uns in zahlreichen Romanen, Spielfilmen, Computerspielen, Dokumentationen, Hörbüchern und Bildern. Der “Templer-Mythos” gehört mittlerweile zum festen Fundus der Populärkultur, eine Entwicklung, die in den 1970er und 1980er Jahren einsetzte. Der spanische Horrorfilm Die Nacht der reitenden Leichen (1971), in dem untote Tempelritter aus ihren Gräbern steigen, wurde zu einem internationalen Kinoerfolg und zog drei Fortsetzungen nach sich. In dem erfolgreichen Abenteuerfilm Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, der 1989 von Steven Spielberg inszeniert wurde, taucht am Ende ein scheinbar unsterblicher Tempelritter auf.

Als weitere Beispiele seien genannt: Ivanhoe, ein 1820 publizierter Roman von Sir Walter Scott, und der Roman Das Foucaultsche Pendel (1988) von Umberto Eco (auch als Hörspiel aufbereitet). Sakrileg ist die 2004 erschienene Übersetzung eines Thrillers von Dan Brown, 2006 verfilmt unter dem Titel The Da Vinci Code – SakrilegDas Vermächtnis der Tempelritter (2004), ein amerikanischer Abenteuerfilm von Jon TurteltaubAssassin’s Creed (2016), ein französisch-amerikanischer Science-Fiction und Action-Film von Justin Kurzel, welcher auf der gleichnamigen Videospielreihe basiert und als letztes Beispiel sei hier noch Baphomets Fluch, eine fünfteilige Adventure-Reihe von Revolution Software erwähnt.

Weiterhin gibt es Spielzeug- und/oder Sammelfiguren. Auch werden Schwerter und Schilde mit Emblemen angeboten, die an die Tempelritter angelehnt sind. Das Kreuz der Tempelritter gibt es auf Schmuck ebenso wie auf Kapuzenpullovern. Ganze Gewandungen im Stil der Tempelritter sind erhältlich.

  • Tempelritter-Sonderausstellung 2016/2017 im Abteimuseum Stavelot
  • Tempelritter-Figuren und
    Bilderbücher zur Geschichte der Abtei Stavelot
  • Topfhelm-Replikat und Tempelritter-Bier „Le Templier du Geer“ aus dem Hespengau

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans PrutzEntwicklung und Untergang des Tempelherrenordens. Mit Benutzung bisher ungedruckter Materialien. Grote, Berlin 1888; Nachdruck: Martin Sändig, Walluf 1978, ISBN 3-500-24640-0.
  • Marie-Luise Bulst-ThieleSacrae domus militiae Templi Hierosolymitani magistri. Untersuchungen zur Geschichte des Templerordens. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1974, ISBN 3-525-82353-3.
  • Karl Borchard: The Templars in Central Europe. In: The Crusades and the Military Orders – Expanding the Frontiers of Medieval Latin Christianity (Zsolt Hunyadi and József Laszlovszky, eds.). Budapest 2001, ISBN 963-9241-42-3, S. 233–244 (eingeschränkte Vorschau).
  • Alain Demurger: Die Templer. Aufstieg und Untergang 1120–1314. 50.–55. Tausend. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-52367-0 (Originaltitel: Vie et mort de L’ordre du Temple, übersetzt von Wolfgang Kaiser).
  • Alain Demurger: Die Verfolgung der Templer. Chronik einer Vernichtung. C. H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-70665-3 (Originaltitel: La persécution des Templiers. Journal (1307–1314), übersetzt von Anne und Wolf Leube).
  • Alain Demurger: Die Ritter des Herrn. Geschichte der geistlichen Ritterorden. C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50282-2 (Originaltitel: Chevaliers du Christ, übersetzt von Wolfgang Kaiser).
  • Alain Demurger: Der letzte Templer. Leben und Sterben des Großmeisters Jacques de Molay. C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-52202-5 (Originaltitel: Le crépuscule des templiers, übersetzt von Holger Fock und Sabine Müller).
  • Peter DinzelbacherDie Templer. Ein geheimnisumwitterter Orden? Herder, Freiburg 2002, ISBN 978-3-451-04805-0.
  • Kaspar ElmDer Templerprozeß (1307–1312). In: Alexander Demandt (Hrsg.): Macht und Recht. Große Prozesse in der Geschichte. C. H. Beck, München 1996, ISBN 3-406-39282-2 (Beck’sche Reihe, Bd. 1182).
  • Barbara FraleThe Chinon Chart. Papal absolution to the last Templar, Master Jacques de Molay. In: Journal of Medieval History. Bd. 30, 2004, S. 109–134, ISSN 0304-4181
  • Barbara Frale: The Templars. The secret history revealed. Maverick House Publishers, Dunboyne 2009, ISBN 1-905379-60-9.
  • Barbara Frale: Il Papato e il processo ai Templari. L’inedita assoluzione di Chinon alla luce della diplomatica pontificia. Rom 2003, S. 9–48, ISBN 88-8334-098-1 (zu dem 2001 wiederentdeckten Dokument der von Clemens V. verfügten Aufhebung der Exkommunizierung Molays in Chinon 1308). Daraus S. 9–48: La storia dei Templari e l’apporto delle nuove scoperte (online, PDF; 169 kB) (PDF)
  • Benedikt Hallinger: Milites Templi: Leben und Ausrüstung der Dienenden Brüder des Templerordens um 1190. ePubli, Berlin 2018, ISBN 978-3-7467-8837-1.
  • Anke Krüger: Schuld oder Präjudizierung? Protokolle des Templerprozesses im Textvergleich, S. 340 ff., (PDF (PDF) )
  • Joe Labonde: Die Templer in Deutschland. Eine Untersuchung zum historisch überkommenen Erbe des Templerordens in Deutschland. Bernardus-Verlag, Aachen 2010, ISBN 978-3-8107-0088-9.
  • Jürgen SarnowskyDie Templer. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-56272-3 (C. H. Beck Wissen).
  • Julien Théry: Philip the Fair, the Trial of the ‘Perfidious Templars’ and the Pontificalization of the French Monarchy. In: Journal of Medieval Religious Culture 39/2 (2013), S. 117–148 (academia.edu).
  • Dieter H. Wolf (Hrsg.): Internationales Templerlexikon. Studien-Verlag, Innsbruck 2003, ISBN 3-7065-1826-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Abbildungen und Gebäude des Templerordens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Commons: Siegel der Templerorden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1.  Alain Demurger: Die Templer. Aufstieg und Untergang. München, 4. Aufl. 1994, S. 260.
  2.  Rudolf Hiestand: Kardinalbischof Matthäus von Albano, das Konzil von Troyes und die Entstehung des Templerordens. In Zeitschrift für Kirchengeschichte. Stuttgart 99. 1988 ISSN 0044-2925 S. 295–323.
  3.  Jürgen Sarnowsky: Die Templer. S. 57 f.
  4.  Bernd Roeck: Der Morgen der Welt. 1. Auflage. C.H. Beck, 2017, ISBN 3-406-74119-3, S. 227.
  5.  Alain Demurger: Die Templer, S. 157.
  6.  Stephan Köhler (Universität Mannheim): Die Templer, in: Die Münze, März/Juli 2020, S. 17–20, hier S. 20; der Artikel erschien anlässlich der Herausgabe einer 10-Euro-Sondermünze im Magazin des Clubs der Münze Österreich; Informationen über das Magazin: https://www.muenzeoesterreich.at/muenzeclub
  7.  Quellenangabe liegt nicht vor.
  8.  Manfred HeimEinführung in die Kirchengeschichte. 2. Auflage. München, C. H. Beck, 2008, ISBN 978-3-406-58297-4, S. 70 (J. Haller zitierend)
  9.  Martin BitschnauHannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 192 Nr. 632. Das dort beschriebene Siegel von 1163/64 zeigt, von der Inschrift umgeben, auf der Vorderseite zwei kämpfende Ritter zu Pferd, auf der Rückseite den mohammedanischen Felsendom auf dem Jerusalemer Tempelplatz.
  10. ↑ Hochspringen nach:a b c Daten zur Geschichte des Tempelherrenordens
  11.  Ordo Militiae Crucis Templi: Großmeister & Priore (Memento vom 23. November 2016 im Internet Archive), siehe unten: Priore des OMCT – Deutsches Priorat e. V.
  12.  Vatikan warnt vor falschen Rittern kath.net/KNA, 17. Oktober 2012.

Normdaten (Körperschaft): GND4134088-7 | LCCNn80113860 | VIAF152491765Kategorien

Knights Templar

From Wikipedia, the free encyclopediaJump to navigationJump to searchThis article is about the medieval chivalric order. For the German Protestant sect, see Templers (religious believers). For other uses, see Knights Templar (disambiguation) and Templar (disambiguation).

Knights TemplarPoor Fellow-Soldiers of Christ and of the Temple of SolomonPauperes commilitones Christi Templique Salomonici Hierosolymitanis
Seal of the Knights Templar[1]
Activec. 1119 – c. 1312
AllegianceThe Pope
TypeCatholic military order
RoleProtection of Christian Pilgrims
Shock troops
Size15,000–20,000 members at peak, 10% of whom were knights[2][3]
HeadquartersTemple MountJerusalemKingdom of Jerusalem
Nickname(s)Order of Solomon’s TempleOrder of Christ
PatronSaint Bernard of Clairvaux
Motto(s)Non nobis, Domine, non nobis, sed Nomini tuo da gloriam(English: Not for us, My Lord, not for us, but to your Name give the glory)
AttireWhite mantle with a red cross
Mascot(s)Two knights riding a single horse
EngagementsThe Crusades, including:Siege of Ascalon (1153)Battle of Montgisard (1177)Battle of Marj Ayyun (1179)Battle of Hattin (1187)Siege of Jerusalem (1187)Siege of Safed (1188)Siege of Acre (1190–1191)Battle of Arsuf (1191)Siege of Al-Dāmūs (1210)Battle of Legnica (1241)Siege of Safed (1266)Fall of Tripoli (1289)Siege of Acre (1291)Fall of Ruad (1302)
Commanders
First Grand MasterHugues de Payens
Last Grand MasterJacques de Molay
Part of a series on the
Knights Templar
Poor Fellow-Soldiers of
Christ and of the Temple of Solomon
Overview
HistoryLatin RuleSealGrand MastersMembersTrials and dissolution
Papal bulls
Omne datum optimum (1139)Milites Templi (1144)Militia Dei (1145)Pastoralis praeeminentiae (1307)Faciens misericordiam (1308)Vox in excelso (1312)Ad providam (1312)
Locations
EnglandScotland
Successors
Order of ChristOrder of Montesa
Cultural references
In the IOGTIn self-styled ordersIn FreemasonryIn popular culture
See also
Military order (monastic society)Catholic orders of chivalry
 Catholicism portal
vte

The Poor Fellow-Soldiers of Christ and of the Temple of Solomon (LatinPauperes commilitones Christi Templique Salomonici), also known as the Order of Solomon’s Temple, the Knights Templar or simply the Templars, were a Catholic military order founded in 1119, headquartered on the Temple Mount in Jerusalem through 1128 when they went to meet with Pope Honorius II. They were recognized in 1139 by the papal bull Omne datum optimum.[4] The order was active until 1312 when it was perpetually suppressed by Pope Clement V by the bull Vox in excelso.[5]

The Templars became a favored charity throughout Christendom, and grew rapidly in membership and power. They were prominent in Christian finance. Templar knights, in their distinctive white mantles with a red cross, were amongst the most skilled fighting units of the Crusades.[6] Non-combatant members of the order, who made up as much as 90% of their members,[2][3] managed a large economic infrastructure throughout Christendom,[7] developing innovative financial techniques that were an early form of banking,[8][9] building its own network of nearly 1,000 commanderies and fortifications across Europe and the Holy Land, and arguably forming the world’s first multinational corporation.[10][11]

The Templars were closely tied to the Crusades; when the Holy Land was lost, support for the order faded.[12] Rumours about the Templars’ secret initiation ceremony created distrust, and King Philip IV of France – deeply in debt to the order – took advantage of this distrust to destroy them and erase his debt. In 1307, he had many of the order’s members in France arrested, tortured into giving false confessions, and burned at the stake.[13] Pope Clement V disbanded the order in 1312 under pressure from King Philip. The abrupt reduction in power of a significant group in European society gave rise to speculation, legend, and legacy through the ages.

Contents

History[edit]

Main article: History of the Knights Templar

Rise[edit]

After the Franks in the First Crusade captured Jerusalem from Muslim conquerors in 1099, many Christians made pilgrimages to various sacred sites in the Holy Land. Although the city of Jerusalem was relatively secure under Christians control, the rest of Outremer was not. Bandits and marauding highwaymen preyed upon these Christian pilgrims, who were routinely slaughtered, sometimes by the hundreds, as they attempted to make the journey from the coastline at Jaffa through to the interior of the Holy Land.[14]Flag used by the Templars in battle.

In 1119, the French knight Hugues de Payens approached King Baldwin II of Jerusalem and Warmund, Patriarch of Jerusalem, and proposed creating a monastic order for the protection of these pilgrims. King Baldwin and Patriarch Warmund agreed to the request, probably at the Council of Nablus in January 1120, and the king granted the Templars a headquarters in a wing of the royal palace on the Temple Mount in the captured Al-Aqsa Mosque.[15] The Temple Mount had a mystique because it was above what was believed to be the ruins of the Temple of Solomon.[6][16] The Crusaders therefore referred to the Al-Aqsa Mosque as Solomon’s Temple, and from this location the new order took the name of Poor Knights of Christ and the Temple of Solomon, or “Templar” knights. The order, with about nine knights including Godfrey de Saint-Omer and André de Montbard, had few financial resources and relied on donations to survive. Their emblem was of two knights riding on a single horse, emphasizing the order’s poverty.[17]The first headquarters of the Knights Templar, on the Temple Mount in Jerusalem. The Crusaders called it “the Temple of Solomon” and from this location derived their name of Templar.

The impoverished status of the Templars did not last long. They had a powerful advocate in Saint Bernard of Clairvaux, a leading Church figure, the French abbot primarily responsible for the founding of the Cistercian Order of monks and a nephew of André de Montbard, one of the founding knights. Bernard put his weight behind them and wrote persuasively on their behalf in the letter ‘In Praise of the New Knighthood’,[18][19] and in 1129, at the Council of Troyes, he led a group of leading churchmen to officially approve and endorse the order on behalf of the church. With this formal blessing, the Templars became a favoured charity throughout Christendom, receiving money, land, businesses, and noble-born sons from families who were eager to help with the fight in the Holy Land. Another major benefit came in 1139, when Pope Innocent II‘s papal bull Omne Datum Optimum exempted the order from obedience to local laws. This ruling meant that the Templars could pass freely through all borders, were not required to pay any taxes, and were exempt from all authority except that of the pope.[20]

With its clear mission and ample resources, the order grew rapidly. Templars were often the advance shock troops in key battles of the Crusades, as the heavily armoured knights on their warhorses would set out to charge at the enemy, ahead of the main army bodies, in an attempt to break opposition lines. One of their most famous victories was in 1177 during the Battle of Montgisard, where some 500 Templar knights helped several thousand infantry to defeat Saladin‘s army of more than 2600 soldiers.[10]“A Templar Knight is truly a fearless knight, and secure on every side, for his soul is protected by the armour of faith, just as his body is protected by the armour of steel. He is thus doubly armed, and need fear neither demons nor men.”

  • ―Bernard de Clairvaux, c. 1135,
  • De Laude Novae Militae – In Praise of the New Knighthood[21]

Although the primary mission of the order was militaristic, relatively few members were combatants. The others acted in support positions to assist the knights and to manage the financial infrastructure. The Templar Order, though its members were sworn to individual poverty, was given control of wealth beyond direct donations. A nobleman who was interested in participating in the Crusades might place all his assets under Templar management while he was away. Accumulating wealth in this manner throughout Christendom and the Outremer, the order in 1150 began generating letters of credit for pilgrims journeying to the Holy Land: pilgrims deposited their valuables with a local Templar preceptory before embarking, received a document indicating the value of their deposit, then used that document upon arrival in the Holy Land to retrieve their funds in an amount of treasure of equal value. This innovative arrangement was an early form of banking and may have been the first formal system to support the use of cheques; it improved the safety of pilgrims by making them less attractive targets for thieves, and also contributed to the Templar coffers.[6][22]

Based on this mix of donations and business dealing, the Templars established financial networks across the whole of Christendom. They acquired large tracts of land, both in Europe and the Middle East; they bought and managed farms and vineyards; they built massive stone cathedrals and castles; they were involved in manufacturing, import and export; they had their own fleet of ships; and at one point they even owned the entire island of Cyprus. The Order of the Knights Templar arguably qualifies as the world’s first multinational corporation.[10][11][23]

Decline[edit]

Battle of Hattin in 1187, the turning point leading to the Third Crusade

In the mid-12th century, the tide began to turn in the Crusades. The Islamic world had become more united under effective leaders such as Saladin. Dissension arose among Christian factions in and concerning the Holy Land. The Knights Templar were occasionally at odds with the two other Christian military orders, the Knights Hospitaller and the Teutonic Knights, and decades of internecine feuds weakened Christian positions, both politically and militarily. After the Templars were involved in several unsuccessful campaigns, including the pivotal Battle of Hattin, Jerusalem was recaptured by Muslim forces under Saladin in 1187. The Holy Roman Emperor Frederick II reclaimed the city for Christians in the Sixth Crusade of 1229, without Templar aid, but only held it for a little more than a decade. In 1244, the Ayyubid dynasty together with Khwarezmi mercenaries recaptured Jerusalem, and the city did not return to Western control until 1917 when, during World War I, the British captured it from the Ottoman Empire.[24]

The Templars were forced to relocate their headquarters to other cities in the north, such as the seaport of Acre, which they held for the next century. It was lost in 1291, followed by their last mainland strongholds, Tortosa (Tartus in what is now Syria) and Atlit in present-day Israel. Their headquarters then moved to Limassol on the island of Cyprus,[25] and they also attempted to maintain a garrison on tiny Arwad Island, just off the coast from Tortosa. In 1300, there was some attempt to engage in coordinated military efforts with the Mongols[26] via a new invasion force at Arwad. In 1302 or 1303, however, the Templars lost the island to the Egyptian Mamluk Sultanate in the Siege of Arwad. With the island gone, the Crusaders lost their last foothold in the Holy Land.[10][27]

With the order’s military mission now less important, support for the organization began to dwindle. The situation was complex, however, since during the two hundred years of their existence, the Templars had become a part of daily life throughout Christendom.[28] The organisation’s Templar Houses, hundreds of which were dotted throughout Europe and the Near East, gave them a widespread presence at the local level.[3] The Templars still managed many businesses, and many Europeans had daily contact with the Templar network, such as by working at a Templar farm or vineyard, or using the order as a bank in which to store personal valuables. The order was still not subject to local government, making it everywhere a “state within a state” – its standing army, though it no longer had a well-defined mission, could pass freely through all borders. This situation heightened tensions with some European nobility, especially as the Templars were indicating an interest in founding their own monastic state, just as the Teutonic Knights had done in Prussia[22] and the Knights Hospitaller were doing in Rhodes.[29]

Arrests, charges and dissolution[edit]

In 1305, the new Pope Clement V, based in Avignon, France, sent letters to both the Templar Grand Master Jacques de Molay and the Hospitaller Grand Master Fulk de Villaret to discuss the possibility of merging the two orders. Neither was amenable to the idea, but Pope Clement persisted, and in 1306 he invited both Grand Masters to France to discuss the matter. De Molay arrived first in early 1307, but de Villaret was delayed for several months. While waiting, De Molay and Clement discussed criminal charges that had been made two years earlier by an ousted Templar and were being discussed by King Philip IV of France and his ministers. It was generally agreed that the charges were false, but Clement sent the king a written request for assistance in the investigation. According to some historians, King Philip, who was already deeply in debt to the Templars from his war against England, decided to seize upon the rumours for his own purposes. He began pressuring the church to take action against the order, as a way of freeing himself from his debts.[30]Convent of Christ Castle in TomarPortugal. Built in 1160 as a stronghold for the Knights Templar, it became the headquarters of the renamed Order of Christ. In 1983, it was named a UNESCOWorld Heritage Site.[31]

At dawn on Friday, 13 October 1307 (a date sometimes linked with the origin of the Friday the 13th superstition)[32][33] King Philip IV ordered de Molay and scores of other French Templars to be simultaneously arrested. The arrest warrant started with the phrase: “Dieu n’est pas content, nous avons des ennemis de la foi dans le Royaume” [“God is not pleased. We have enemies of the faith in the kingdom”].[34] Claims were made that during Templar admissions ceremonies, recruits were forced to spit on the Cross, deny Christ, and engage in indecent kissing; brethren were also accused of worshipping idols, and the order was said to have encouraged homosexual practices.[35] These allegations, though, were highly politicised without any real evidence.[36] Still, the Templars were charged with numerous other offences such as financial corruption, fraud, and secrecy.[37] Many of the accused confessed to these charges under torture (even though the Templars denied being tortured in their written confessions), and their confessions, even though obtained under duress, caused a scandal in Paris. The prisoners were coerced to confess that they had spat on the Cross: “Moi, Raymond de La Fère, 21 ans, reconnais que [j’ai] craché trois fois sur la Croix, mais de bouche et pas de cœur” [“I, Raymond de La Fère, 21 years old, admit that I have spat three times on the Cross, but only from my mouth and not from my heart”]. The Templars were accused of idolatry and were suspected of worshiping either a figure known as Baphomet or a mummified severed head they recovered, amongst other artifacts, at their original headquarters on the Temple Mount that many scholars theorize might have been that of John the Baptist, among other things.[38]

Relenting to Phillip’s demands, Pope Clement then issued the papal bull Pastoralis praeeminentiae on 22 November 1307, which instructed all Christian monarchs in Europe to arrest all Templars and seize their assets.[39] Pope Clement called for papal hearings to determine the Templars’ guilt or innocence, and once freed of the Inquisitors‘ torture, many Templars recanted their confessions. Some had sufficient legal experience to defend themselves in the trials, but in 1310, having appointed the archbishop of Sens, Philippe de Marigny, to lead the investigation, Philip blocked this attempt, using the previously forced confessions to have dozens of Templars burned at the stake in Paris.[40][41][42]

With Philip threatening military action unless the pope complied with his wishes, Pope Clement finally agreed to disband the order, citing the public scandal that had been generated by the confessions. At the Council of Vienne in 1312, he issued a series of papal bulls, including Vox in excelso, which officially dissolved the order, and Ad providam, which turned over most Templar assets to the Hospitallers.[43]Templars being burned at the stake.

As for the leaders of the order, the elderly Grand Master Jacques de Molay, who had confessed under torture, retracted his confession. Geoffroi de Charney, Preceptor of Normandy, also retracted his confession and insisted on his innocence. Both men were declared guilty of being relapsed heretics, and they were sentenced to burn alive at the stake in Paris on 18 March 1314. De Molay reportedly remained defiant to the end, asking to be tied in such a way that he could face the Notre Dame Cathedral and hold his hands together in prayer.[44] According to legend, he called out from the flames that both Pope Clement and King Philip would soon meet him before God. His actual words were recorded on the parchment as follows: “Dieu sait qui a tort et a péché. Il va bientot arriver malheur à ceux qui nous ont condamnés à mort” (“God knows who is wrong and has sinned. Soon a calamity will occur to those who have condemned us to death”).[34] Pope Clement died only a month later, and King Philip died in a hunting accident before the end of the year.[45][46][47]

The remaining Templars around Europe were either arrested and tried under the Papal investigation (with virtually none convicted), absorbed into other Catholic military orders, or pensioned off and allowed to live out their days peacefully. By papal decree, the property of the Templars was transferred to the Knights Hospitaller except in the Kingdoms of Castile, Aragon, and Portugal.[48] Portugal was the first country in Europe where they had settled, occurring only two or three years after the order’s foundation in Jerusalem and even having presence during Portugal’s conception.[49][50]

The Portuguese king, Denis I, refused to pursue and persecute the former knights, as had occurred in all other sovereign states under the influence of the Catholic Church. Under his protection, Templar organizations simply changed their name, from “Knights Templar” to the reconstituted Order of Christ and also a parallel Supreme Order of Christ of the Holy See; both are considered successors to the Knights Templar.[51][52][50][53][54][55][56][57][58]

Chinon Parchment[edit]

Main article: Chinon Parchment

In September 2001, a document known as the Chinon Parchment dated 17–20 August 1308 was discovered in the Vatican Secret Archives by Barbara Frale, apparently after having been filed in the wrong place in 1628. It is a record of the trial of the Templars and shows that Clement absolved the Templars of all heresies in 1308 before formally disbanding the order in 1312,[59] as did another Chinon Parchment dated 20 August 1308 addressed to Philip IV of France, also mentioning that all Templars that had confessed to heresy were “restored to the Sacraments and to the unity of the Church”. This other Chinon Parchment has been well known to historians,[60][61][62] having been published by Étienne Baluze in 1693[63] and by Pierre Dupuy in 1751.[64]

The current position of the Roman Catholic Church is that the medieval persecution of the Knights Templar was unjust, that nothing was inherently wrong with the order or its rule, and that Pope Clement was pressed into his actions by the magnitude of the public scandal and by the dominating influence of King Philip IV, who was Clement’s relative.[65][66]

Organization[edit]

Main article: List of Knights TemplarTemplar chapel from the 12th century in Metz, France. Once part of the Templar commandery of Metz, the oldest Templar institution of the Holy Roman Empire.

The Templars were organized as a monastic order similar to Bernard’s Cistercian Order, which was considered the first effective international organization in Europe.[67] The organizational structure had a strong chain of authority. Each country with a major Templar presence (France, PoitouAnjou, Jerusalem, EnglandAragon (Spain), PortugalItalyTripoliAntiochHungary, and Croatia)[68] had a Master of the Order for the Templars in that region.

All of them were subject to the Grand Master, appointed for life, who oversaw both the order’s military efforts in the East and their financial holdings in the West. The Grand Master exercised his authority via the visitors-general of the order, who were knights specially appointed by the Grand Master and convent of Jerusalem to visit the different provinces, correct malpractices, introduce new regulations, and resolve important disputes. The visitors-general had the power to remove knights from office and to suspend the Master of the province concerned.[69]

No precise numbers exist, but it is estimated that at the order’s peak there were between 15,000 and 20,000 Templars, of whom about a tenth were actual knights.[2][3]

Ranks within the order[edit]

Three main ranks[edit]

There was a threefold division of the ranks of the Templars: the noble knights, the non-noble sergeants, and the chaplains. The Templars did not perform knighting ceremonies, so any knight wishing to become a Knight Templar had to be a knight already.[70] They were the most visible branch of the order, and wore the famous white mantles to symbolize their purity and chastity.[71] They were equipped as heavy cavalry, with three or four horses and one or two squires. Squires were generally not members of the order but were instead outsiders who were hired for a set period of time. Beneath the knights in the order and drawn from non-noble families were the sergeants.[72] They brought vital skills and trades from blacksmiths and builders, including administration of many of the order’s European properties. In the Crusader States, they fought alongside the knights as light cavalry with a single horse.[73] Several of the order’s most senior positions were reserved for sergeants, including the post of Commander of the Vault of Acre, who was the de facto Admiral of the Templar fleet. The sergeants wore black or brown. From 1139, chaplains constituted a third Templar class. They were ordained priests who cared for the Templars’ spiritual needs.[48] All three classes of brother wore the order’s red cross.[74]

Grand Masters[edit]

Main article: Grand Masters of the Knights TemplarTemplar building at Saint Martin des Champs, France

Starting with founder Hugues de Payens in 1118–1119, the order’s highest office was that of Grand Master, a position which was held for life, though considering the martial nature of the order, this could mean a very short tenure. All but two of the Grand Masters died in office, and several died during military campaigns. For example, during the Siege of Ascalon in 1153, Grand Master Bernard de Tremelay led a group of 40 Templars through a breach in the city walls. When the rest of the Crusader army did not follow, the Templars, including their Grand Master, were surrounded and beheaded.[75] Grand Master Gérard de Ridefort was beheaded by Saladin in 1189 at the Siege of Acre.

The Grand Master oversaw all of the operations of the order, including both the military operations in the Holy Land and Eastern Europe and the Templars’ financial and business dealings in Western Europe. Some Grand Masters also served as battlefield commanders, though this was not always wise: several blunders in de Ridefort’s combat leadership contributed to the devastating defeat at the Battle of Hattin. The last Grand Master was Jacques de Molay, burned at the stake in Paris in 1314 by order of King Philip IV.[42]

Conduct, costume and beards[edit]

Representation of a Knight Templar (Ten Duinen Abbey museum, 2010 photograph)Depiction of two Templars seated on a horse (emphasising poverty), with Beauséant, the “sacred banner” (or gonfanon) of the Templars, argent a chief sable (Matthew Parisc. 1250).[76]

Bernard de Clairvaux and founder Hugues de Payens devised a specific code of conduct for the Templar Order, known to modern historians as the Latin Rule. Its 72 clauses laid down the details of the knights’ way of life, including the types of garments they were to wear and how many horses they could have. Knights were to take their meals in silence, eat meat no more than three times per week, and not have physical contact of any kind with women, even members of their own family. A Master of the Order was assigned “4 horses, and one chaplain-brother and one clerk with three horses, and one sergeant brother with two horses, and one gentleman valet to carry his shield and lance, with one horse”.[77] As the order grew, more guidelines were added, and the original list of 72 clauses was expanded to several hundred in its final form.[78][79]

The knights wore a white surcoat with a red cross, and a white mantle also with a red cross; the sergeants wore a black tunic with a red cross on the front and a black or brown mantle.[80][81] The white mantle was assigned to the Templars at the Council of Troyes in 1129, and the cross was most probably added to their robes at the launch of the Second Crusade in 1147, when Pope Eugenius III, King Louis VII of France, and many other notables attended a meeting of the French Templars at their headquarters near Paris.[82][83][84] Under the Rule, the knights were to wear the white mantle at all times: they were even forbidden to eat or drink unless wearing it.[85]

The red cross that the Templars wore on their robes was a symbol of martyrdom, and to die in combat was considered a great honour that assured a place in heaven.[86] There was a cardinal rule that the warriors of the order should never surrender unless the Templar flag had fallen, and even then they were first to try to regroup with another of the Christian orders, such as that of the Hospitallers. Only after all flags had fallen were they allowed to leave the battlefield.[87] This uncompromising principle, along with their reputation for courage, excellent training, and heavy armament, made the Templars one of the most feared combat forces in medieval times.[88]

Although not prescribed by the Templar Rule, it later became customary for members of the order to wear long and prominent beards. In about 1240, Alberic of Trois-Fontaines described the Templars as an “order of bearded brethren”; while during the interrogations by the papal commissioners in Paris in 1310–1311, out of nearly 230 knights and brothers questioned, 76 are described as wearing a beard, in some cases specified as being “in the style of the Templars”, and 133 are said to have shaved off their beards, either in renunciation of the order or because they had hoped to escape detection.[89][90]

Initiation,[91] known as Reception (receptio) into the order, was a profound commitment and involved a solemn ceremony. Outsiders were discouraged from attending the ceremony, which aroused the suspicions of medieval inquisitors during the later trials. New members had to willingly sign over all of their wealth and goods to the order and take vows of poverty, chastity, piety, and obedience.[92] Most brothers joined for life, although some were allowed to join for a set period. Sometimes a married man was allowed to join if he had his wife’s permission,[81] but he was not allowed to wear the white mantle.[93]

Legacy[edit]

See also: List of places associated with the Knights TemplarTemple Church, London. As the chapel of the New Temple in London, it was the location for Templar initiation ceremonies. In modern times it is the parish church of the Middle and Inner Temples, two of the Inns of Court, and a popular tourist attraction.

With their military mission and extensive financial resources, the Knights Templar funded a large number of building projects around Europe and the Holy Land. Many of these structures are still standing. Many sites also maintain the name “Temple” because of centuries-old association with the Templars.[94] For example, some of the Templars’ lands in London were later rented to lawyers, which led to the names of the Temple Bar gateway and the Temple Underground station. Two of the four Inns of Court which may call members to act as barristers are the Inner Temple and Middle Temple – the entire area known as Temple, London.[95]

Distinctive architectural elements of Templar buildings include the use of the image of “two knights on a single horse”, representing the Knights’ poverty, and round buildings designed to resemble the Church of the Holy Sepulchre in Jerusalem.[96]

Modern organizations[edit]

The Knights Templar were dismantled in the Rolls of the Catholic Church in 1309. Following the suppression of the Order, a number of Knights Templar joined the newly established Order of Christ, which effectively reabsorbed the Knights Templar and its properties in AD 1319, especially in Portugal.[97][98] The story of the persecution and sudden dissolution of the secretive yet powerful medieval Templars has drawn many other groups to use alleged connections with them as a way of enhancing their own image and mystery.[99] Apart from the Order of Christ,[97][98] there is no clear historical connection between the Knights Templar and any other modern organization, the earliest of which emerged publicly in the 18th century.[100][101][102][103]

Templari Cattolici d’Italia[edit]

Main article: Templari Cattolici d’Italia

Order of Christ[edit]

Further information: Order of Christ (Portugal) and History of the Order of Christ

Following the dissolution of the Knights Templar, the Order of Christ was erected in 1319 and absorbed many of the Knights Templar into its ranks, along with Knights Templar properties in Portugal.[97][98] Its headquarters became a castle in Tomar, a former Knights Templar castle.[97]

The Military Order of Christ consider themselves the successors of the former Knights Templar. After the Templars were abolished on 22 March 1312,[57][58] the Order of Christ was founded in 1319[53][54] under the protection of the Portuguese king Denis, who refused to persecute the former knights as in most other states under the influence of the Catholic Church. Denis revived the Templars of Tomar as the Order of Christ, grateful for their aid during the Reconquista and in the reconstruction of Portugal after the wars. Denis negotiated with Clement’s successor John XXII for recognition of the new order and its right to inherit Templar assets and property. This was granted in the papal bull Ad ea ex quibus of 14 March 1319.[104]

Temperance movement[edit]

Main articles: IOGT and Tempel Riddare Orden

Many temperance organizations named themselves after the Poor Fellow-Soldiers of Christ and of the Temple of Solomon, citing the belief that the original Knights Templar “drank sour milk, and also because they were fighting ‘a great crusade’ against ‘this terrible vice’ of alcohol”.[105] The largest of these, the International Order of Good Templars (IOGT), grew throughout the world after being started in the 19th century and continues to advocate for the abstinence from alcohol and other drugs; other Orders in this tradition include those of the Templars of Honor and Temperance (Tempel Riddare Orden), which has a large presence in Scandinavia.[105][106]

Self-styled orders[edit]

The Sovereign Military Order of the Temple of Jerusalem is a self-styled order established in 1804 and “accredited as a nongovernmental organization (NGO) by the UN in 2001”.[107] It is ecumenical in that it admits Christians of many denominations in its ranks.[108] Its founder, Bernard-Raymond Fabré-Palaprat, produced the Larmenius Charter in order to try to link it with the original Catholic Christian military order.[108]

Freemasonry[edit]

Main article: Knights Templar (Freemasonry)

Freemasonry has incorporated the symbols and rituals of several medieval military orders in a number of Masonic bodies since at least the 18th century.[6] This can be seen in the “Red Cross of Constantine,” inspired by the Military Constantinian Order; the “Order of Malta,” inspired by the Knights Hospitaller; and the “Order of the Temple“, inspired by the Knights Templar. The Orders of Malta and the Temple feature prominently in the York Rite. One theory on the origin of Freemasonry claims direct descent from the historical Knights Templar through its final fourteenth-century members who were thought to have taken refuge in Scotland and aided Robert the Bruce in his victory at Bannockburn. This theory is usually rejected by both Masonic authorities[109] and historians due to lack of evidence.[110][111]

Modern popular culture[edit]

Main article: Knights Templar in popular culture

The Knights Templar have become associated with legends concerning secrets and mysteries handed down to the select from ancient times. Rumours circulated even during the time of the Templars themselves. Masonic writers added their own speculations in the 18th century, and further fictional embellishments have been added in popular novels such as IvanhoeFoucault’s Pendulum, and The Da Vinci Code,[6] modern movies such as National TreasureThe Last TemplarIndiana Jones and the Last Crusade, the television series Knightfall, as well as video games such as Broken SwordDeus ExAssassin’s Creed and Dante’s Inferno.[112]

Beginning in the 1960s, there have been speculative popular publications surrounding the order’s early occupation of the Temple Mount in Jerusalem and speculation about what relics the Templars may have found there, such as the quest for the Holy Grail or the Ark of the Covenant,[113] or the historical accusation of idol worship (Baphomet) transformed into a context of “witchcraft“.[114]

The association of the Holy Grail with the Templars has precedents even in 12th-century fiction; Wolfram von Eschenbach‘s Parzival calls the knights guarding the Grail Kingdom templeisen, apparently a conscious fictionalisation of the templarii.[115]

See also[edit]

References[edit]

Citations[edit]

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  47. ^ In The New Knighthood Barber referred to a variant of this legend, about how an unspecified Templar had appeared before and denounced Clement V and, when he was about to be executed sometime later, warned that both Pope and King would “within a year and a day be obliged to explain their crimes in the presence of God”, found in the work by Ferretto of Vicenza, Historia rerum in Italia gestarum ab anno 1250 ad annum usque 1318 (Barber 1994, pp. 314–15)
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Sources[edit]

Further reading[edit]

External links[edit]

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Published: March 27, 2021, 19:00 | Comments Off on Titel, Templer, Tafelrunde- Lord Archbishop Dr. Uwe A. E. Rosenkranz
Category: Rosary, landmanagement, Throne

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